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Heilpflanzen
    Birkenblätter
Betulae folium
Betula pendula (Roth)
Betula pubescens (Ehrh.)
  Zur Erhöhung der Harnmenge sowie zur Behandlung von Erkrankungen, bei denen eine erhöhte Harnbildung erwünscht ist. (Bei Harngrieß zur Vorbeugung von Harnsteinen)
1-2 Eßlöffel voll (5-10 g) Birkenblätter werden mit heißem Wasser (ca. 150 ml) übergossen und nach etwa 15 Min. durch ein Teesieb gegeben. Soweit nicht anders verordnet, wird 3-4 mal tägl. 1 Tasse frisch bereiteter Tee zwischen den Mahlzeiten getrunken.
Wasseransammlungen (Ödeme) infolge eingeschränkter Herz- oder Nierentätigkeit.
    Bohnenschalen
(samenfreie Gartenbohnenhülsen)
Phaseoli pericarpium
Phaseolus vulgaris (L.).
  Erhöhung der Harnmenge zur Vorbeugung der Bildung von Harngrieß und Harnsteinen.
Etwa 1 Eßlöffel (5 g) voll samenfreie Gartenbohnenhülsen wird mit Wasser (ca. 150 ml) kurz aufgekocht und nach etwa 15 Min. durch ein Teesieb gegeben.
Soweit nicht anders verordnet, wird 2-3 mal tägl. 1 Tasse frisch bereiteter Teeaufguß zwischen den Mahlzeiten getrunken.
Die blutzuckersenkende Wirkung ist äußerst gering, der Tee ist keinesfalls Ersatz für Arzneimittel oder Diabetes!

    Brennesselkraut
Urticae herba
Urtica dioica (L.).
Urtica urens (L.)
 

Zur Erhöhung der Harnmenge, zur Unterstützung der Behandlung von Beschwerden beim Wasserlassen.
Etwa 3-4 Teelöffel voll (ca. 4 g) Brennesselkraut werden mit heißem Wasser (ca. 150 ml) übergossen und nach ca. 10 Min. durch ein Teesieb gegeben.
Soweit nicht anders verordnet, wird 3-4 mal tägl. 1 Tasse frisch bereiteter Teeaufguß getrunken.
Wasseransammlungen (Ödeme) infolge eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit.
Nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr anwenden.
Teemischung zur Frühjahrskur: Birkenblätter, Löwenzahnwurzel mit Kraut, Schlehdornblüten, Brennesselkraut je 25 g 1-2 Teelöffel der Mischung mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen, 1-3 mal tägl. 1 Tasse trinken. Kurdauer 3-4 Wochen

    Löwenzahn
Taraxaci radix cum herba
Taraxacum officinale
(Wiggers)
 

Störungen im Bereich des Gallenabflusses; Beschwerden im Bereich von Magen und Darm wie Völlegefühl, Blähungen und Verdauungsbeschwerden; zur Anregung der Diurese.
Etwa 1-2 Teelöffel voll Löwenzahn werden mit Wasser (ca. 150 ml) kurz aufgekocht und nach etwa 15. Min. Ziehenlassen durch ein Teesieb gegeben.
Soweit nicht anders verordnet, wird morgens und abends 1 Tasse frisch bereiteter Teeaufguß warm getrunken.
Entzündungen oder Verschluß der Gallenwege; Darmverschluß
Zubereitungen aus Löwenzahn sollten kurmäßig 4-6 Wochen lang angewendet werden.

    Schachtelhalmkraut
Equiseti herba
Equisetum arvense (L.)
  Zur Erhöhung der Harnmenge bei Katarrhen im Bereich von Niere und Blase.
2-3 Teelöffel voll (2-4 g) Schachtelhalmkraut werden in siedendem Wasser (ca. 150 ml) 5-10 Min. gekocht und nach ca. 15 Min. durch ein Teesieb gegeben.
Soweit nicht anders verordnet, wird mehrmals tägl. 1 Tasse frisch bereiteter Teeaufguß zwischen den Mahlzeiten getrunken.
Wasseransammlungen (Ödeme) infolge eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit
Achtung! Vergiftungsgefahr beim Selbstsammeln wegen Verwechslung mit anderen Schachtelhalmarten.
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