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 Medikamente:                      Anwenden bei:
 
  Paracetamol                      Fieber, Schmerzen
  Metoclopramid                   Seekrankheit, Kolik, Magen-u. Bauchschmerz
  Loperamid                         Durchfall
  Hustenstiller                      Reizhusten
  Sedativum (kurz wirkend)    Aufregung, Angst
  Sekretolytikum                   Husten, Bronchitis
  Antacidum                         Kolik, Übelkeit, Sodbrennen, Migräne
  Antiallergikum                    Allergien
  Spasmolytikum                  Krämpfe, Magen- und Darmkrämpfe
  Halspastillen                      Halsschmerzen
  Schnupfenmittel                 Schnupfen
  Augentropfen                     Augenentzündung
  Brand- und Wundgel           Verbrennungen, Sonnenbrand
  Antimykotische Creme       Hautpilz
  Kortikoid Creme                 Insektenstiche
  PVP-Jod-Salbe                  Verletzungen (Desinfektion)
  Elektrolyte                         Durchfall, Erbrechen
  Heparin-60.000 Salbe         Prellung, Muskelzerrung
 
 Ebenfalls mitnehmen:
  Wund- und Verbands-Set
  Spritzen und Nadeln
  Fieberthermometer
  Mückenabwehrmittel
  Moskitonetz + Imprägniermittel
  Sonnenbrille, Sonnenhut
  Sonnenschutzmittel (hoher LSF)
  Desinfektionsmittel (Spray, Tücher)
  Wasserentkeimung
  Wasserfilter
 
 Weitere wichtige Tipps:
  Impfausweis nicht vergessen!
  Krankenversicherung überprüfen!
  Bei Langstreckenflug auf Thrombosevorbeugung achten!
 
 
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> Bangladesch: Nipah Virus Infektion (6.2.2011)
In Rangpur und Lalmonirhat sind 4 weitere Personen an der seltenen Nipah Virus Infektion gestorben. Insgesamt steigt damit die Zahl der Todesfälle auf 24, die der Erkrankungsfälle auf etwa 50. Die anderen Erkrankten sind hospitalisiert und befinden sich zum Teil in kritischem Zustand. Die Mortalität der ursprünglichen Zoonose liegt in der Regel zwischen 40-75%. Die jüngsten Opfer sind 4, 16 und 42 Jahre alt und stammen aus zwei verschiedenen Distrikten; darüber hinaus sind bislang keine weiteren Erkrankungsfälle aus anderen Distrikten bekannt geworden. In der Zwischenzeit sind die öffentlichen Schulen der Distrikte für 6 Tage geschlossen worden. Nipah Viren haben ihr Reservoir in Ratten und Schweinen und werden durch direkten Kontakt auf den Menschen übertragen. In Indien und Bangladesh sind aber auch Übertragungen durch Verzehr von Früchten, z.B. Datteln bekannt geworden, die zuvor von infektiösen, aber nicht kranken Fledermäusen (durch Speichel oder Fäzes) kontaminiert wurden.Die Hauptsymptome sind schwere Enzephalitis und respiratorische Störungen.Auch direkte Verbreitung von Mensch zu Mensch durch Exkretionen ist möglich. Zwischen 2001 und 2008 wurden etwa die Hälfte der Erkrankten in Bangladesh direkt von Mensch zu Mensch infiziert (ProMED).
Empfehlungen: Normale Hygieneregeln beachten. Kontakt zu Erkrankten Tieren und Menschen meiden.

> Uganda: Gelbfieber (6.2.2011)
Seit Ende 2010 sind im Norden Ugandas insgesamt 224 Menschen an Gelbfieber erkrankt und 53 davon gestorben. 10 Distrikte sind von dem Ausbruch betroffen; in einer Impfkampagne sollen etwa 1 Million Personen gegen die virale und potentiell tödliche Infektion geimpft werden. Die ersten Fälle der Infektion Ende 2010 wurden zunächst fehlgedeutet als Ebola hämorrhagisches Fieber, dann als Lungenpest und schließlich mit Laborbestätigung als Gelbfieber diagnostiziert. Die ersten Distrikte, die Krankheitsfälle aufwiesen, waren Abim und Agogo, später breitete sich die Epidemie auf Kitgum und weitere Distrikte im Norden aus. Uganda war zuvor seit 40 Jahren gelbfieberfrei. Mittlerweile warnen viele Botschaften ihre Mitarbeiter und Landsleute vor Reisen nach Nord-Uganda bei fehlender Impfung (ProMED).
Empfehlungen: Ganztägigen Mückenschutz beachten. Gelbfieberimpfung mindestens 10 Tage vor Einreise ins Gelbfiebergebiet.
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> Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire): Gelbfieber (6.2.2011)

Mehr als 800.000 Menschen in der von der Gelbfieberepidemie betroffenen Region der Elfenbeinküste sind in der letzten Januarwoche 2011 im Rahmen des Immunisierungsprogramms durch die WHO und Unicef geimpft worden. Damit sind 88% der betroffenen Bevölkerung in den Distrikten Katiola, Beoumi (im Zentrum des Landes), Seguela, Mankono (im Norden) nun geschützt. Bis zum 17.1.2011 wurden 79 Erkrankungsfälle und darunter 35 Todesfälle vom Institut Pasteur in Dakar labortechnisch bestätigt. Trotz der politischen Unruhen im ganzen Land ist die von der WHO kontrollierte stringente Impfkampagne mit relativ hoher Erfassung der Bevölkerung gelungen (WHO Diseases Outbreak News).
Empfehlungen: Ganztägigen Mückenschutz beachten. Gelbfieberimpfung mindestens 10 Tage vor Einreise ins Gelbfiebergebiet.

> Tansania: Gelbfieber (6.2.2011)
Aufgrund des Gelbfieberausbruchs im Norden Ugandas hat das Nachbarland Tansania nun eine Impfvorschrift für Gelbfieber bei Einreise erlassen; diese Vorschrift gilt für alle Einreisenden/Transitreisenden - auch für die vorgelagerte Insel Sansibar. Bislang galt die Vorschrift nur für Einreisen aus einem Gelbfieberendemiegebiet, nun muss auch jeder Europäer oder andere Einreisende aus einem Nicht Gelbfiebergebiet die Impfung vorweisen. Entlang der Grenze zu Tansania sind auf tansanischer Seite mehrere Kontrollposten aufgebaut, die Impfpapiere einsehen und ggf. auch Impfungen durchführen lassen - obwohl nach internationalem Standard ein Abstand von Impfung zu Einreise von 10 Tagen eingehalten werden sollte (ProMED/WHO/Auswärtiges Amt- Reiseinformationsdienst).
Empfehlungen: Ga nztägigen Mückenschutz beachten. Gelbfieberimpfung mindestens 10 Tage vor Einreise ins Gelbfiebergebiet.

> Ägypten: Vogelgrippe (5.2.2011)
Das ägyptische Gesundheitsministerium hat den 122. Fall von Vogelgrippe in Ägypten seit Beginn der Epidemie bekannt gegeben. Es handelt sich um einen 7-jährigen Jungen aus Gharbia, der am 20.1.2011 erkrankte und zur Zeit in stabilem Zustand noch hospitalisiert ist. Die Ursache der Infektion ist Umgang mit erkranktem Geflügel im häuslichen Umfeld des Kindes. Von den bisher dokumentierten 122 Vogelgrippe Fällen in Ägypten verliefen 40 tödlich.
Empfehlungen: Der Kontakt zu lebendem oder frisch geschlachtetem Geflügel sowie zu Geflügelausscheidungen sollte vermieden werden.

> Australien: Ross River Virus (4.2.2011)
Im Zuge der Überschwemmungen im Bereich des Murray Rivers nehmen viele Wasser vermittelte Infektionskrankheiten zu, aber auch Vektor assoziierte Erkrankungen, da der feuchte Boden ideale Brutplätze für die Insekten bietet. So gab das Gesundheitsamt für Süd-Australien insgesamt 350 Fälle von Ross River Virus (RRV) und Barmah Forest Virus (BFV) an. Im Vergleich lag im Jahr 2010 die Gesamtzahl dieser Erkrankungen bei 16. Behörden rufen die Bevölkerung in den Katastrophengebieten auf, wachsam auf entsprechende Symptome wie Fieber, Exanthem und Gelenkschmerzen zu achten und sofortige medizinische Hilfe aufzusuchen. In der Regel heilen die durch Mücken übertragenen Virusinfektionen von alleine und ohne Residuen aus, in wenigen Fällen aber kann es einen schweren Verlauf mit Enzephalitis und Koma geben (ProMED).
Empfehlungen: Ganztägigen Mückenschutz beachten.

> Russische Föderation: Masern (1.2.2011)
In der ostsibirischen Stadt Krasnoyarsk, der zweitgrößten von Sibirien, sind bereits seit Jahresbeginn 2011 9 Masernfälle bestätigt worden; die Landesbehörden gaben allerdings eine Durchimpfrate von 95% unter der ansässigen Bevölkerung an, besonders in der Altersgruppe der Kinder und Erwachsenen zwischen 18-35 Jahren. Die Impfraten unter Migranten bleiben jedoch ein Problem, es wird eine Rate von nur 53% geschätzt. Aufgrund der strategisch günstigen Lage an der Transsibirischen Eisenbahn gelangen viele Migranten nach Krasnoyarsk. Wie auch andernorts in Europa bleiben Migranten ein Problem bei der Eradikation von impfpräventablen Erkrankungen (ProMED).
Empfehlungen: Kontakt zu Erkrankten meiden. Auf vollständige Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln achten.

> Influenza update, Europa(30.1.2011)
In 19 von 44 europäischen Staaten werden steigende Raten von ILI (Influenza like illness) oder ARI (acute respiratory infections) berichtet, insbesondere unter Kindern von 0-14 Jahren. Die meisten Staaten geben niedrige (9) bis milde (29) Influenzaaktivitäten an, während Georgien und Norwegen hohe und Luxemburg als einziger Staat sehr hohe Aktivität angibt. Die Rate steigt weiter besonders in Irland, Spanien und England. 44% der Sentinelproben waren positiv für Influenza. Das Influenza A/H1N1 Pandemievirus 2009 ist das dominante Virus in der Grippesaison; Influenza A und B Viren zeigen Kodominanz in 13 Staaten. Insgesamt wurden 30.113 Influenzaproben positiv getestet, darunter 71% Influenza A und 29% Influenza B. Von den Influenza A Proben waren 95% Influenza A(H1N1) Pandemievirus 2009, und 5% Influenza A(H3) und weniger als 1% Influenza A(H1). Die Ausbreitung der Grippewelle folgt einem West-Ost Muster, es scheint, dass Fälle mit schweren Verläufen vorwiegend bei Infektionen mit dem Pandemievirus vorkommen (WHO Influenza update).
Empfehlungen: Allg. Hygieneregeln beachten (insbes. gründliches Händewaschen). Den Kontakt zu Erkrankten/Menschenansammlungen meiden. Impfung von exponierten Personen und Risikogruppen mit anzunehmenden schweren Verläufen (z.B. Schwangeren).

> Israel: Leishmaniose (30.1.2011)
Bei einigen Personen aus dem Gaza Streifen und der Eshkol Region sind Hautveränderungen i.S.e. kutanen Leishmaniose aufgetreten. Die Hautsymptome, in der Regel handelt es sich um trockene Ulzerationen nach Stich einer Phlebotomen Fliege, werden auch in dem Gebiet "Rose of Jericho" (Synonym: Aleppo Beule, Orientbeule u.a.) genannt. Allein im Kibbutz Urim sind 27 Bewohner betroffen; aber auch in der Gegend um Jerusalem und im Nordosten des Landes (Beth Shean Tal) stieg in letzter Zeit die Inzidenz der Parasitose. Nach Angaben der Infektiologen sind weite Teile des Landes von Phlebotomen besiedelt, die die Leishmanien von Mensch (oder Tier) zu Mensch verbreiten. Die in Israel verbreitete Spezies ist Leishmania major. Nach antiparasitärer Therapie ist die Erkrankung zwar ausgeheilt, jedoch bleiben in der Regel Narben zurück. In den 90er Jahren blieb die Inzidenz relativ stabil mit 0.5-2.5/100.000 Einwohnern; seit Ende der 90er Jahre steigt die Inzidenz in den oben genannten Regionen (ProMED).
Empfehlungen: Ganztägigen Mückenschutz beachten. Bei Verdacht auf Erkrankung sofortige Diagnostik und entsprechende Therapie.

> Uganda: Gelbfieber (28.1.2011)
Durch den Ausbruch von Gelbfieber im Norden Ugandas hat die Regierung seit dem 21.1.2011 eine Pflichtimpfung gegen Gelbfieber eingeführt. Alle Einreisenden/ Transitreisende müssen von daher den Impfnachweis vorzeigen. An vielen Grenzübergängen von Tansania nach Uganda werden deshalb Impfposten errichtet. Der tansanische Gesundheitsminister gab bekannt, dass bislang keine Gelbfieberfälle durch den ugandischen Ausbruch in Tansania aufgetreten sind, aber eine Einschleppung nicht ausgeschlossen ist. Nach ugandischen Angaben sind bisher 190 Erkrankungen und 48 Todesfälle gezählt worden (WHO Diseases Outbreak News).
Empfehlungen: Ganztägigen Mückenschutz beachten. Gelbfieberimpfung mindestens 10 Tage vor Einreise ins Gelbfiebergebiet.

> Australien: Melioidosis (28.1.2011)
In Moreton Bay (Queensland) ist bei Aufräumarbeiten in den Überschwemmungsgebieten bei 2 Mitarbeitern Melioidose aufgetreten. Die Infektionskrankheit wird durch das Bakterium Burkholderia pseudomallei verursacht, welches in feuchten Böden vorkommt und häufiger schon im Rahmen von Naturkatastrophen (Überschwemmungen, Tsunamis) zu Infektionsserien führte. Die Öffentlichkeit wird gewarnt vor dem Betreten (v.a. barfuß) von mit Müll überspülten Zonen im Überschwemmungsgebiet. Die meisten Berichte von Melioidose aus Australien kommen aus dem Northern Territory, aber auch in Queensland ist Melioidose endemisch. Global ist Melioidose v.a. in Südostasien verbreitet, wo sie insbesondere zur Regenzeit bei Arbeitern, die direkt mit feuchten Böden oder Oberflächengewässern zu tun haben, zu Krankheitshäufungen führt. Nicht jeder erkrankt; besondere Prädisposition, wie z.B. Diabetes mellitus und Niereninsuffizienz führen zu symptomatischer und oft akut bedrohlicher Erkrankung.
Die häufigste Organsymptomatik ist die Pneumonie, die sich in kurzer Zeit zu Septikämie und Schock entwickeln kann. Oft ist das erste Symptom der Melioidose aber multiple Abszessbildung der Haut und Schleimhäute, sowie von Milz, Leber und Lunge; auch bei der Form kann die Mortalität bis 80-95% sein. Bei effektiver und rascher Therapie sinkt sie auf 40-50% (ProMED).
Empfehlungen: Allgemeine Hygienemaßnahmen. Vermeiden von direktem Hautkontakt zu potenziell kontaminierten Oberflächengewässern und Böden.Bei Krankheitsverdacht sofortige Diagnostik und Therapie.

> Paraguay: Dengue (27.1.2011)
Im Jahr 2011 ist der erste Dengue assoziierte Todesfall in Paraguays Iguazu Wasserfallregion gezählt worden. Die Region grenzt an Argentinien und Brasilien. Im Jahr 2010 betrug die Zahl der Dengue Erkrankungen in ganz Paraguay 10.000 mit 17 Toten (ProMED).
Empfehlungen: 24 stündiger Mückenschutz.

> Bolivien: Dengue (27.1.2011)
Seit Anfang Dezember 2010 sind in Beni von mehr als 1400 Dengue Verdachtsfällen 1200 Fälle bestätigt worden. 19 Patienten wurden aufgrund schwerer Verläufe hospitalisiert, bislang sind 8 Todesfälle zu beklagen. Es zirkulieren Dengue Virus Typ 1, 2 und 3. Zusätzlich zu dem Ausbruch in Beni sind in den anderen Regionen Boliviens 178 Fälle in der ersten Januarwoche 2011 gezählt worden. Die Behörden in Beni sprechen von einer allgemeinen Bedrohung der öffentlichen Gesundheit durch Dengue (ProMED).
Empfehlungen: 24 stündiger Mückenschutz.

> Honduras: Dengue (27.1.2011)
Im Jahr 2010 betrug in Honduras die Zahl der Dengue Erkrankungen 66.646, davon waren allein 3099 komplizierte Fälle (DHF bzw. Dengue Shock Syndrome) und 83 Fälle endeten tödlich. Bereits in der ersten Woche des Jahres 2011 traten 78 Fälle von klassischem Dengue Fieber und 8 Fälle mit vermutlich hämorrhagischem Fieber auf. Bislang war die Inzidenz im Jahr 2010 die höchste in 30 Jahren in Honduras. Die Entwicklung im Jahr 2011 bleibt abzuwarten (ProMED).
Empfehlungen: 24 stündiger Mückenschutz.

> Peru: Dengue (24.1.2010)
Seit 1.5 Monaten herrscht in der peruanischen Amazonasregion Iquitos ein Dengue Notstand: in den Krankenhäusern der Stadt ist die Aufnahmekapazität erschöpft, bislang sind 3 Todesfälle aufgetreten: u.a. ein 10-jähriges Mädchen, das Dengue Shock Syndrom entwickelte und an Multiorganversagen verstarb. Kontrollmaßnahmen sind implementiert, u.a. Verneblungen weiter Stadtteile mit Insektiziden oder auch Müllentsorgung, um Brutstätten der Überträgermücken Aedes spp.zu vernichten. Die kommende Regensaison der nächsten Monate wird voraussichtlich die Situation nicht verbessern (ProMED).
Empfehlungen: 24 stündiger Mückenschutz.

> Nigeria: Masern (24.1.2011)
Im nigerianischen Bundesstaat Bauchi sind laut WHO Mitarbeiter in etwa 20 Distrikten insgesamt 2000 Masernfälle gezählt worden. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl alarmierend gestiegen. Auffällig ist, dass nicht nur die Gruppe der Kleinkinder von Masern getroffen ist, sondern auch ältere Kinder und Erwachsene. Seit 2000 ist es erklärtes Ziel in Zentralafrika durch die Global Measles Initiative Morbidität und Mortalität durch Masern zu beseitigen; bis 2009 fiel als Konsequenz die Inzidenz der viralen Erkrankung deutlich ab. Nun im Jahr 2010 sind Rückschritte in einigen zentralafrikanischen Staaten erkennbar, insbesondere in Nigeria (ProMED).
Empfehlungen: Impfschutz gegen Masern, Mumps und Röteln empfohlen. Jeder = 40 Jahren sollte zweimal gegen MMR geimpft sein.

> Indonesien: Tollwut (24.1.2011)
Im Nusa Penida Distrikt Balis (vorgelagerte Inseln an Balis Südostküste) wird jetzt auch vor Tollwut ausdrücklich gewarnt: 2 Einwohner sind im Januar 2011 an Tollwut gestorben, die beide auf den Inseln gebissen wurden (zu der Inselgruppe gehören Nusa Gede, Nusa Ceningan und Nusa Lembongan). Bislang galten die vorgelagerten Inseln als tollwutfrei. In den vergangenen Monaten sind bei 17 Inselbewohnern Bissverletzungen aufgetreten, die jedoch keiner Behandlung zugeführt wurden, da man annahm, der Ausbruch auf Bali erreiche nicht die Inselgruppe. Als Reaktion rufen die Behörden zu einem sofortigen Transferstop für Hunde (und andere Säuger) zwischen Bali und den Nusa Penida Inseln auf. Aufgrund der bergigen Landschaft mit vielen Höhlen ist die Kontrolle frei laufender Hunde auf den Inseln schwierig. Besucher von Bali und den vorgelagerten Inseln müssen ausdrücklich auf die weiter bestehende Tollwutgefahr hingewiesen werden (ProMED).
Empfehlungen: Tierkontakte meiden. Bei Risikoreisen aktive Tollwutimpfung vor Reisebeginn. Nach Bißverletzung sofortige Simultanimmunisierung.

AUS DEM RKI

Epidemiologisches Bulletin 48/2010
Windpocken: Zu einer Häufung unter somalischen Asylsuchenden in München
Antibiotikaresistenz: Bericht des NRZ für gramnegative Krankenhauserreger: Nachgewiesene Carbapenemasen 1. SeptemberÂ?31. Oktober 2010
Hinweise auf Publikationen und Veranstaltungen
15. Berliner Workshop der Ständigen Arbeitsgemeinschaft Allgemeine und Krankenhaushygiene der DGHM; ECDCl: Eurosurveillance startet Leserumfrage
Public Health: Impfungen im Rahmen von DEGS
Meldepflichtige Infektionskrankheiten
Monatsstatistik nichtnamentlicher Meldungen des Nachweises ausgewählter Infektionen September 2010 (Datenstand: 1. Dezember 2010)
Aktuelle Statistik 45. Woche 2010 (Datenstand: 1. Dezember 2010)
ARE/Influenza: Zur Situation in der 47. Woche
Erscheinungsdatum 06.12.2010 (anklicken)

Unberechenbare Grippe: Lernen und Impfen
Im Dezember sollten Chronisch Kranke, Menschen über 60 Jahre, Schwangere und Medizinpersonal ihre Influenza-Impfung erhalten haben, da die jährliche Grippewelle meist nach der Jahreswende beginnt. Influenza ist auch der Schwerpunkt der Dezember-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts. Insgesamt elf Beiträge von Autoren aus Wissenschaft und Behörden befassen sich mit diesem Thema. Schwerpunkt sind die Maßnahmen und Erfahrungen - "Lessons Learned" - bei der Influenzapandemie 2009, die oft als "Schweinegrippe" bezeichnet wird.
Stand: 14.12.2010

Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO)

Die Empfehlungen beinhalten u.a. den Impfkalender (Standardimpfungen) für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene und die Tabelle der Indikations- und Auffrischimpfungen mit Erläuterungen.
Erscheinungsdatum 02.08.2010

Impfkalender 2010

Der Impfkalender für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene (Tabelle 1) ist Teil der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Der Impfkalender gibt einen raschen Überblick der empfohlenen Impfungen.
Erscheinungsdatum 02.08.2010

Reisehinweise und Meldungen des Auswärtigen Amtes

Laos: Stand 08.02.2011
Die Kleinkriminalität in Laos nimmt deutlich zu. In den von Touristen stark frequentierten Städten Vientiane, Luang Prabang und Vang Vieng kommt es immer häufiger zu Überfällen und Handtaschen- und Mopeddiebstählen, gelegentlich auch unter Gewaltanwendung.
Die Zunahme der Kriminalität ist eng verbunden mit ansteigendem Drogenmissbrauch in Laos.
Die Polizei in Vientiane hat eine 24-Stunden-Hotline eingerichtet, unter der Verkehrsunfälle oder Verbrechen gemeldet werden können: 021 21 27 03.

Tschad: Stand 08.02.2011
Aufgrund der derzeit in einigen Landesteilen auftretenden Choleraepidemie wird auf die besondere Beachtung der Hygieneempfehlungen (siehe unten) bei Reisen im Land hingewiesen.
Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Von Reisen nach Tschad wird derzeit dringend abgeraten.
Das Auswärtige Amt fordert alle Deutschen in Tschad auf, besondere Vorsicht walten zu lassen. Es bestehen erhebliche Entführungsrisiken!

Mali: (Teilreisewarnung) Stand 08.02.2011
Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.

Niger: (Teilreisewarnung) Stand 08.02.2011
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, ist die Teilnahme/der Besuch von Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Von Reisen nach Niger wird dringend abgeraten.
In der nigrischen Sahara (gesamte „Region AgadezÂ?, einschließlich des nördlich von Agadez gelegenen Aïr-Gebirges, das weitläufige Grenzgebiet Niger-Mali-Algerien-Libyen sowie zum Tschad, die Provinz Tahoua, einschließlich der Stadt Tahoua, und die östlich dieser Provinz gelegenen Gebiete) bestehen für Bürger westlicher Staaten sehr hohe Entführungs- und Erpressungsrisiken. AQM sucht derzeit gezielt nach Deutschen zum Zwecke der Entführung. Vor Reisen in diese Gebiete wird ausdrücklich gewarnt.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Risiko, Opfer einer Entführung zu werden, auch im Rest des Landes hoch ist.

Mauretanien: (Teilreisewarnung) Stand 08.02.2011
Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Mauretanien wird abgeraten.
Vor Reisen in das Grenzgebiet zu Algerien und Mali wird ausdrücklich gewarnt.
Mit weiteren terroristischen Anschlägen Â? auch gegen Ausländer Â? muss in Nouakchott und im ganzen Land gerechnet werden. Es besteht ein hohes Entführungsrisiko, insbesondere bei Reisen in der Nacht. Al-Qaida im Maghreb (AQM) sucht derzeit gezielt nach Deutschen zum Zwecke der Entführung.

Libyen: Stand 08.02.2011
Die Landesgrenze zwischen Libyen und Sudan ist seit dem 29. Juni 2010 bis auf Weiteres geschlossen.
Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Das Auswärtige Amt rät bei Aufenthalten in Libyen Â? wie in allen Ländern der Region Â? zu besonders hoher Aufmerksamkeit. Insbesondere in den weitläufigen Grenzgebieten zu Algerien, Tunesien, Niger und Tschad, in dem sich auch die Touristenziele in der Region Ghadames und im Raum Ghat im äußersten Süden des Landes befinden, bestehen erhebliche Entführungsrisiken. Von Reisen in die vorgenannten Grenzgebiete wird dringend abgeraten.

Marokko: Stand 08.02.2011
Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Das Auswärtige Amt rät bei Aufenthalten in MarokkoÂ? wie in allen Ländern der Region Â? zu erhöhter Aufmerksamkeit. Dies gilt insbesondere für Orte, an denen sich Touristen aufhalten, sowie für religiöse Kultstätten. Im wüstenartigen marokkanischen Grenzgebiet zu Algerien könnten Reisende besonderen Gefährdungen ausgesetzt sein.
Von Reisen in die Westsahara wird dringend abgeraten.

Ägypten: (Teilreisewarnung) Stand 08.02.2011
Aufgrund der gewaltsamen Auseinandersetzungen in Ägypten wird nach wie vor vor Reisen nach Kairo, Alexandria und Suez gewarnt.
Von Reisen in die übrigen Landesteile einschließlich der Urlaubsgebiete am Roten Meer wird weiterhin dringend abgeraten.
Deutschen Staatsangehörigen wird nachdrücklich geraten, die Ausgangssperre strikt zu beachten und sich auch außerhalb der Sperrzeiten nicht unnötig außerhalb sicherer Unterkünfte zu bewegen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, eine Ausreise aus Kairo, Alexandria und Suez ernsthaft in Erwägung zu ziehen und die Angebote der Fluggesellschaften zu nutzen.
Die Deutsche Botschaft in Kairo steht mit Rat und Beistand zur Verfügung und leistet Hilfestellung beim Transport zum Flughafen. Bitte setzen Sie dazu mit der Deutschen Botschaft, Tel.Nr. 00202 27 28 20 00, in Verbindung.
Das Auswärtige Amt rät Reisenden in den Tourismusgebieten am Roten Meer, die Angebote der Reiseveranstalter zu vorzeitigen Rückreise anzunehmen. Aufgrund der Lageentwicklung kann es auch hier zu Schwierigkeiten bei Versorgung und Logistik, aber auch bei der Sicherheit kommen.
In der letzten Woche haben sich in ganz Ägypten, insbesondere in der Hauptstadt Kairo sowie den meisten größeren Städten, große Demonstrationen und gewaltsame Ausschreitungen ereignet. Dabei kam es auch zu Plünderungen und Übergriffen auf ausländische Beobachter und Besucher. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften kam es zu einer erheblichen Anzahl von Toten und Verletzten.
Die am 28. Januar verhängte nächtliche Ausgangssperre für die Städte Kairo, Alexandria und Suez besteht fort. Für Details ihrer zeitlichen und örtlichen Ausdehnung wird dringend empfohlen, die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.
Reisenden in Ägypten wird weiterhin dringend empfohlen, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt ganz besonders für den Großraum Kairo.
Für dringende Notfälle ist der Krisenstab des Auswärtigen Amts unter +49 30 5000 3000 rund um die Uhr erreichbar.
Das Auswärtige Amt hält engen Kontakt mit den deutschen Fluggesellschaften.

Kambodscha: Stand 07.02.2011
Bei Preah Vihear kommt es seit dem 4. Februar 2011 wieder zu Schusswechseln zwischen kambodschanischen und thailändischen Truppen. Von Reisen zu den Tempelanlagen in Preah Vihear wird daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt dringend abgeraten.
Zur Situation auf thailändischer Seite beachten Sie bitte die Reise- und Sicherheitshinweise für Thailand unter
www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Thailand/Sicherheitshinweise.html

Sri Lanka: Stand 07.02.2011
Seit Anfang Februar 2011 haben dauerhafte und starke Regenfälle weite Teile der Nordprovinz, der Ostprovinz, der Nordzentralprovinz und der Provinz Uva überschwemmt. Zahlreiche Straßen sind überflutet, Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten. Es besteht örtlich die Gefahr von Erdrutschen.
Besonders betroffen sind die Städte Batticaloa, Badulla, Trinconmalee, Ampara, Anuradhapura,Vavuniya und Pollonnaruwa.
Seit Ende des Bürgerkriegs im Mai 2009 haben in Sri Lanka keine Terroranschläge mehr stattgefunden. Der Ausnahmezustand, der der Regierung weitreichende Befugnisse gibt, besteht fort. Die starke Präsenz des Militärs und der Polizei ist weiter unübersehbar. Anordnungen an den häufigen Sicherheitskontrollen sollte unbedingt Folge geleistet werden.
Deutschen Staatsangehörigen, die sich nicht nur vorübergehend in Sri Lanka aufhalten, wird empfohlen, sich in die Deutschenliste der Deutschen Botschaft einzutragen, siehe http://service.diplo.de/registrierungav
Sämtliche Urlaubsgebiete Sri Lankas sind bereisbar.
Für Reisen in die nördlichen Distrikte Jaffna, Kilinochi und Mullaitivu, in denen weiterhin hohe Militärkonzentration herrscht und Entminungsmaßnahmen stattfinden, ist zwingend eine Genehmigung des srilankischen Verteidigungsministeriums in Colombo erforderlich. Von Reisen dorthin wird abgeraten.
Der Wilpattu-Nationalpark kann wieder bereist werden.
Bei Reisen in Bezirke Trincomalee (auch Upuveli und Nilaveli), Batticaloa und Ampara (Arugam Bay) ist mit einer verstärken Militärpräsenz sowie Kontrollposten entlang der Straßen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Zug) zu rechnen. Auch gibt es Berichte über eine andauernde Präsenz paramilitärischer Gruppen. Entlang des Küstenstreifens im Osten entwickelt sich langsam wieder eine touristische Infrastruktur.
Reisen in das Hinterland im Osten sind hingegen noch sehr beschwerlich. Hier kann auch ein erhöhtes Minenrisiko nicht ausgeschlossen werden.
Im Yala-Nationalpark sind nur Reisen in den sogenannten „Block 1Â? möglich.

Thailand: Stand 07.02.2011
Seit Juli 2010 ist es in der Innenstadt von Bangkok zu mehreren Bombenanschlägen gekommen, bei denen ein Mensch getötet und weitere verletzt wurden. Die Sicherheitskräfte haben ihre Präsenz in Bangkok erhöht. Es wird geraten, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig zu meiden und sich über die Medien unterrichtet zu halten.
Nach dem Ende der Demonstrationen der Rothemden Ende Mai hat sich die Situation in Bangkok und in den Provinzen im Norden/Nordosten insgesamt stabilisiert. Das Notstandsrecht wurde mit Wirkung vom 22. Dezember 2010 für Bangkok und die umliegenden Provinzen Nonthaburi, Samut Prakan und Pathum Thani aufgehoben.
Gleichzeitig wurde der Internal Security Act in Kraft gesetzt, der den Polizeikräften erweiterte Zuständigkeiten verleiht. Insbesondere räumt er der Polizei größere Befugnisse bei Inhaftierungen ohne Gerichtsbeschluss ein. Touristen wird geraten, sich von öffentlichen politischen Demonstrationen fernzuhalten.
Die Tourismusregionen im Süden des Landes sind von Demonstrationen nicht betroffen.
Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und Umgebung und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen, wird dringend abgeraten. Bei den bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen thailändischen und kambodschanischen Truppen in der Grenzregion seit Anfang Februar hat es auch unter der Zivilbevölkerung Tote und Verletzte gegeben. Der Tempel selbst ist von kambodschanischer Seite aus über eine beschwerliche Bergstraße zu erreichen. Auf thailändsicher Seite ist zwar der umgebende Nationalpark zeitweise immer wieder geöffnet, der Tempel aber nicht zugänglich
Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands (Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia) wird aufgrund der anhaltenden terroristischen Anschläge dringend abgeraten. Hier besteht Lebensgefahr, auch wenn die Zahl der Anschläge langsam zurückgeht.

Algerien: (Teilreisewarnung) - Stand 07.02.2011
Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Teilreisewarnung
In letzter Zeit ist es in der Hauptstadt Algier und in anderen Regionen des Landes zu Demonstrationen und zum Teil auch gewaltsamen Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten gekommen. Touristen waren bisher nicht betroffen. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden und besondere Vorsicht walten lassen. Dies gilt insbesondere zur Nachtzeit.
Bei Aufenthalten in Algerien rät das Auswärtige Amt zu erhöhter Vorsicht. Es kommt in Algerien, insbesondere im Norden und Nordosten des Landes, immer wieder zu Terroranschlägen. Die Bedrohung richtet sich zunehmend auch gegen westliche Interessen. In der Hauptstadt Algier konnten 2009 versuchte Anschläge durch die Sicherheitsbehörden vereitelt werden. Zudem besteht Â? vor allem in den Saharagebieten Südalgeriens Â? weiterhin die Gefahr von Entführungen. Al-Qaida im Maghreb (AQM) sucht derzeit (u.a. in der Umgebung der Städte Tamanrasset und Djanet) gezielt nach Deutschen zum Zwecke der Entführung.
Von Reisen in die Gebiete südlich der Städte Béchar, Ghardaia, Touggourt und El-Oued rät das Auswärtige Amt ab.
Vor Reisen in die Grenzregionen zu Mauretanien, Mali und Niger sowie die südöstliche Landesgrenze zu Libyen wird ausdrücklich gewarnt.

Zentralafrikanische Republik: Stand 05.02.2011
Angesichts nach wie vor hoher Sicherheitsrisiken und Kampfhandlungen in einigen Teilen des Landes rät das Auswärtige Amt von Reisen in die Zentralafrikanische Republik ab (ausgenommen Hauptstadt Bangui sowie das Naturschutzgebiet Dzanga-Sangha).
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen Risiken verbunden. Betroffen sind insbesondere der Nordwesten, Norden und Osten des Landes sowie die Gebiete an der Grenze zum Darfur. Überlandfahrten sollten im ganzen Land vermieden werden, da eine hohe Gefahr besteht, Opfer von Gewaltkriminalität (Straßenüberfälle) zu werden.
Reisen nach Bangui und in den Südwesten des Landes sowie in das Naturschutzgebiet Dzanga-Sangha von Bangui oder von Kamerun aus sind möglich; von Nachtfahrten sollte aber abgesehen werden. Außerdem sollte man sich bei Fahrten über Land zunächst vor Ort nach der aktuellen Lage erkundigen und im Hinblick auf Fahrzeugpannen möglichst in Gruppen mit mehreren Autos unterwegs sein. Von Spaziergängen in Bangui nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. In Bangui besteht das Risiko von Gewaltkriminalität (Einbrüche und Überfälle), was u.a. auf die andauernden Stromausfälle zurückzuführen ist. Es wird daher davon abgeraten, sich nachts außerhalb des Stadtzentrums aufzuhalten.
In der Hauptstadt Bangui sind der „Rocher de l'ArtillerieÂ? am Ufer des Flusses Oubangui vor dem Hotel Oubangui sowie der sogenannte „PantherhügelÂ? ("la Colline aux Panthères") militärisches Sperrgebiet und soll nur nach einer Genehmigung betreten werden.
Die Versorgung mit Kraftstoff ist nicht landesweit gewährleistet.

Ghana: Stand 03.02.2011
In der Provinz Upper East wird die Sicherheitslage durch gelegentliche gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen lokalen Bevölkerungsgruppen beeinträchtigt. In den vergangenen Monaten haben Einwohner der Region Bawku ihre Heimat verlassen. Dadurch ist es auch zu einer Verschlechterung der örtlichen Versorgungslage durch Schließung von Geschäften gekommen. Eine baldige Lösung dieser Konflikte ist nicht abzusehen. Vor Reisen in diese Regionen sollten daher aktuelle Informationen zur Lage eingeholt werden. Derzeit besteht in Bawku (Bawku Municipality) eine Ausgangssperre von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens. In Gushiegu (Gushiegu Municipality) besteht eine Ausgangssperre von Mitternacht bis 4 Uhr morgens.
Bei Reisen in die Grenzregionen und in die Nachbarländer wird dringend empfohlen, die dort geltenden Sicherheitshinweise sorgfältig zu studieren.

Albanien: Stand 03.02.2011
Am 21. Januar 2011 kam es im Verlauf einer genehmigten Demonstration in Tirana zu gewalttätigen Ausschreitungen mit drei Todesopfern. Die Veranstalter haben weitere Demonstrationen, auch außerhalb der Hauptstadt, angekündigt. Das Auswärtige Amt empfiehlt, sich vor Ort zu informieren und diese Demonstrationen weiträumig zu meiden.

Bangladesch: Stand 02.02.2011
Reisende sollten sich vor Reiseantritt und nach Möglichkeit auch stets bei örtlichen Bekannten und Kollegen sowie durch die Medien über die tagesaktuelle Sicherheitslage informieren. Es wird empfohlen, Menschenansammlungen zu meiden.
In den Chittagong Hill Tracts (CHT) kann es nach wie vor zu bewaffneten Unruhen und zu kriminellen Übergriffen kommen. Aus diesen Gründen wird von Besuchen der drei Distrikte Rangamati, Khagrachari und Bandarban abgeraten. Reisen in das Gebiet der CHT müssen durch Schreiben an den Deputy Commissioner und den Superintendent of Police des jeweiligen Distrikts vorher angezeigt werden. (Angabe der genauen Reisepassdaten und des Reisezwecks/Reiseroute). Eine ausreichende Zahl von Kopien beider Schreiben sowie der Original-Reisepass sollten wegen der Identitätskontrollen bei Einreise in das Gebiet der CHT mitgeführt werden.

Ruanda: Stand 01.02.2011
Im Großraum Kigali gab es zwischen Februar 2010 und Januar 2011 mehrere Anschläge mit Handgranaten, die auch Todesopfer forderten. Die Hintergründe dieser Anschläge sind bisher nicht vollständig geklärt. Es wird erhöhte Vorsicht im öffentlichen Raum und bei Menschenansammlungen (Bushaltestellen, Großveranstaltungen, Stadien) empfohlen. Dies gilt insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.
Reisen innerhalb Ruandas sind unbedenklich. Von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo wird abgeraten. Bitte beachten Sie die Reisewarnung für die Demokratische Republik Kongo!

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