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| Weitere wichtige Tipps: |
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> Uganda:
Gelbfieber (6.2.2011)
Seit Ende 2010 sind im Norden Ugandas insgesamt 224 Menschen an Gelbfieber
erkrankt und 53 davon gestorben. 10 Distrikte sind von dem Ausbruch
betroffen; in einer Impfkampagne sollen etwa 1 Million Personen gegen
die virale und potentiell tödliche Infektion geimpft werden. Die
ersten Fälle der Infektion Ende 2010 wurden zunächst fehlgedeutet
als Ebola hämorrhagisches Fieber, dann als Lungenpest und schließlich
mit Laborbestätigung als Gelbfieber diagnostiziert. Die ersten
Distrikte, die Krankheitsfälle aufwiesen, waren Abim und Agogo,
später breitete sich die Epidemie auf Kitgum und weitere Distrikte
im Norden aus. Uganda war zuvor seit 40 Jahren gelbfieberfrei. Mittlerweile
warnen viele Botschaften ihre Mitarbeiter und Landsleute vor Reisen
nach Nord-Uganda bei fehlender Impfung (ProMED).
Empfehlungen: Ganztägigen Mückenschutz beachten. Gelbfieberimpfung
mindestens 10 Tage vor Einreise ins Gelbfiebergebiet.
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> Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire): Gelbfieber (6.2.2011)
Mehr als 800.000 Menschen in der von der Gelbfieberepidemie betroffenen
Region der Elfenbeinküste sind in der letzten Januarwoche 2011 im
Rahmen des Immunisierungsprogramms durch die WHO und Unicef geimpft worden.
Damit sind 88% der betroffenen Bevölkerung in den Distrikten Katiola,
Beoumi (im Zentrum des Landes), Seguela, Mankono (im Norden) nun geschützt.
Bis zum 17.1.2011 wurden 79 Erkrankungsfälle und darunter 35 Todesfälle
vom Institut Pasteur in Dakar labortechnisch bestätigt. Trotz der
politischen Unruhen im ganzen Land ist die von der WHO kontrollierte
stringente Impfkampagne mit relativ hoher Erfassung der Bevölkerung
gelungen (WHO Diseases Outbreak News).
Empfehlungen: Ganztägigen Mückenschutz beachten. Gelbfieberimpfung
mindestens 10 Tage vor Einreise ins Gelbfiebergebiet.
> Tansania:
Gelbfieber (6.2.2011)
Aufgrund des Gelbfieberausbruchs im Norden Ugandas hat das Nachbarland
Tansania nun eine Impfvorschrift für Gelbfieber bei Einreise erlassen;
diese Vorschrift gilt für alle Einreisenden/Transitreisenden -
auch für die vorgelagerte Insel Sansibar. Bislang galt die Vorschrift
nur für Einreisen aus einem Gelbfieberendemiegebiet, nun muss
auch jeder Europäer oder andere Einreisende aus einem Nicht Gelbfiebergebiet
die Impfung vorweisen. Entlang der Grenze zu Tansania sind auf tansanischer
Seite mehrere Kontrollposten aufgebaut, die Impfpapiere einsehen und
ggf. auch Impfungen durchführen lassen - obwohl nach internationalem
Standard ein Abstand von Impfung zu Einreise von 10 Tagen eingehalten
werden sollte (ProMED/WHO/Auswärtiges Amt- Reiseinformationsdienst).
Empfehlungen: Ga nztägigen Mückenschutz beachten. Gelbfieberimpfung
mindestens 10 Tage vor Einreise ins Gelbfiebergebiet.
> Ägypten:
Vogelgrippe (5.2.2011)
Das ägyptische Gesundheitsministerium hat den 122. Fall von Vogelgrippe
in Ägypten seit Beginn der Epidemie bekannt gegeben. Es handelt
sich um einen 7-jährigen Jungen aus Gharbia, der am 20.1.2011 erkrankte
und zur Zeit in stabilem Zustand noch hospitalisiert ist. Die Ursache
der Infektion ist Umgang mit erkranktem Geflügel im häuslichen
Umfeld des Kindes. Von den bisher dokumentierten 122 Vogelgrippe Fällen
in Ägypten verliefen 40 tödlich.
Empfehlungen: Der Kontakt zu lebendem oder frisch geschlachtetem Geflügel
sowie zu Geflügelausscheidungen sollte vermieden werden.
> Australien:
Ross River Virus (4.2.2011)
Im Zuge der Überschwemmungen im Bereich des Murray Rivers nehmen
viele Wasser vermittelte Infektionskrankheiten zu, aber auch Vektor assoziierte
Erkrankungen, da der feuchte Boden ideale Brutplätze für die
Insekten bietet. So gab das Gesundheitsamt für Süd-Australien
insgesamt 350 Fälle von Ross River Virus (RRV) und Barmah Forest
Virus (BFV) an. Im Vergleich lag im Jahr 2010 die Gesamtzahl dieser Erkrankungen
bei 16. Behörden rufen die Bevölkerung in den Katastrophengebieten
auf, wachsam auf entsprechende Symptome wie Fieber, Exanthem und Gelenkschmerzen
zu achten und sofortige medizinische Hilfe aufzusuchen. In der Regel
heilen die durch Mücken übertragenen Virusinfektionen von alleine
und ohne Residuen aus, in wenigen Fällen aber kann es einen schweren
Verlauf mit Enzephalitis und Koma geben (ProMED).
Empfehlungen: Ganztägigen Mückenschutz beachten.
> Russische
Föderation:
Masern (1.2.2011)
In der ostsibirischen Stadt Krasnoyarsk, der zweitgrößten
von Sibirien, sind bereits seit Jahresbeginn 2011 9 Masernfälle
bestätigt worden; die Landesbehörden gaben allerdings eine
Durchimpfrate von 95% unter der ansässigen Bevölkerung an,
besonders in der Altersgruppe der Kinder und Erwachsenen zwischen 18-35
Jahren. Die Impfraten unter Migranten bleiben jedoch ein Problem, es
wird eine Rate von nur 53% geschätzt. Aufgrund der strategisch günstigen
Lage an der Transsibirischen Eisenbahn gelangen viele Migranten nach
Krasnoyarsk. Wie auch andernorts in Europa bleiben Migranten ein Problem
bei der Eradikation von impfpräventablen Erkrankungen (ProMED).
Empfehlungen: Kontakt zu Erkrankten meiden. Auf vollständige Impfung
gegen Masern, Mumps und Röteln achten.
> Influenza
update, Europa(30.1.2011)
In 19 von 44 europäischen Staaten werden steigende Raten von ILI
(Influenza like illness) oder ARI (acute respiratory infections) berichtet,
insbesondere unter Kindern von 0-14 Jahren. Die meisten Staaten geben
niedrige (9) bis milde (29) Influenzaaktivitäten an, während
Georgien und Norwegen hohe und Luxemburg als einziger Staat sehr hohe
Aktivität angibt. Die Rate steigt weiter besonders in Irland, Spanien
und England. 44% der Sentinelproben waren positiv für Influenza.
Das Influenza A/H1N1 Pandemievirus 2009 ist das dominante Virus in der
Grippesaison; Influenza A und B Viren zeigen Kodominanz in 13 Staaten.
Insgesamt wurden 30.113 Influenzaproben positiv getestet, darunter 71%
Influenza A und 29% Influenza B. Von den Influenza A Proben waren 95%
Influenza A(H1N1) Pandemievirus 2009, und 5% Influenza A(H3) und weniger
als 1% Influenza A(H1). Die Ausbreitung der Grippewelle folgt einem West-Ost
Muster, es scheint, dass Fälle mit schweren Verläufen vorwiegend
bei Infektionen mit dem Pandemievirus vorkommen (WHO Influenza update).
Empfehlungen: Allg. Hygieneregeln beachten (insbes. gründliches
Händewaschen). Den Kontakt zu Erkrankten/Menschenansammlungen meiden.
Impfung von exponierten Personen und Risikogruppen mit anzunehmenden
schweren Verläufen (z.B. Schwangeren).
> Israel:
Leishmaniose (30.1.2011)
Bei einigen Personen aus dem Gaza Streifen und der Eshkol Region sind
Hautveränderungen i.S.e. kutanen Leishmaniose aufgetreten. Die
Hautsymptome, in der Regel handelt es sich um trockene Ulzerationen
nach Stich einer Phlebotomen Fliege, werden auch in dem Gebiet "Rose
of Jericho" (Synonym: Aleppo Beule, Orientbeule u.a.) genannt.
Allein im Kibbutz Urim sind 27 Bewohner betroffen; aber auch in der
Gegend um Jerusalem und im Nordosten des Landes (Beth Shean Tal) stieg
in letzter Zeit die Inzidenz der Parasitose. Nach Angaben der Infektiologen
sind weite Teile des Landes von Phlebotomen besiedelt, die die Leishmanien
von Mensch (oder Tier) zu Mensch verbreiten. Die in Israel verbreitete
Spezies ist Leishmania major. Nach antiparasitärer Therapie ist
die Erkrankung zwar ausgeheilt, jedoch bleiben in der Regel Narben
zurück. In den 90er Jahren blieb die Inzidenz relativ stabil mit
0.5-2.5/100.000 Einwohnern; seit Ende der 90er Jahre steigt die Inzidenz
in den oben genannten Regionen (ProMED).
Empfehlungen: Ganztägigen Mückenschutz beachten. Bei Verdacht
auf Erkrankung sofortige Diagnostik und entsprechende Therapie.
> Uganda:
Gelbfieber (28.1.2011)
Durch den Ausbruch von Gelbfieber im Norden Ugandas hat die Regierung
seit dem 21.1.2011 eine Pflichtimpfung gegen Gelbfieber eingeführt.
Alle Einreisenden/ Transitreisende müssen von daher den Impfnachweis
vorzeigen. An vielen Grenzübergängen von Tansania nach Uganda
werden deshalb Impfposten errichtet. Der tansanische Gesundheitsminister
gab bekannt, dass bislang keine Gelbfieberfälle durch den ugandischen
Ausbruch in Tansania aufgetreten sind, aber eine Einschleppung nicht
ausgeschlossen ist. Nach ugandischen Angaben sind bisher 190 Erkrankungen
und 48 Todesfälle gezählt worden (WHO Diseases Outbreak News).
Empfehlungen: Ganztägigen Mückenschutz beachten. Gelbfieberimpfung
mindestens 10 Tage vor Einreise ins Gelbfiebergebiet.
> Australien:
Melioidosis (28.1.2011)
In Moreton Bay (Queensland) ist bei Aufräumarbeiten in den Überschwemmungsgebieten
bei 2 Mitarbeitern Melioidose aufgetreten. Die Infektionskrankheit wird
durch das Bakterium Burkholderia pseudomallei verursacht, welches in
feuchten Böden vorkommt und häufiger schon im Rahmen von Naturkatastrophen
(Überschwemmungen, Tsunamis) zu Infektionsserien führte. Die Öffentlichkeit
wird gewarnt vor dem Betreten (v.a. barfuß) von mit Müll überspülten
Zonen im Überschwemmungsgebiet. Die meisten Berichte von Melioidose
aus Australien kommen aus dem Northern Territory, aber auch in Queensland
ist Melioidose endemisch. Global ist Melioidose v.a. in Südostasien
verbreitet, wo sie insbesondere zur Regenzeit bei Arbeitern, die direkt
mit feuchten Böden oder Oberflächengewässern zu tun haben,
zu Krankheitshäufungen führt. Nicht jeder erkrankt; besondere
Prädisposition, wie z.B. Diabetes mellitus und Niereninsuffizienz
führen zu symptomatischer und oft akut bedrohlicher Erkrankung.
Die häufigste Organsymptomatik ist die Pneumonie, die sich in kurzer
Zeit zu Septikämie und Schock entwickeln kann. Oft ist das erste
Symptom der Melioidose aber multiple Abszessbildung der Haut und Schleimhäute,
sowie von Milz, Leber und Lunge; auch bei der Form kann die Mortalität
bis 80-95% sein. Bei effektiver und rascher Therapie sinkt sie auf 40-50%
(ProMED).
Empfehlungen: Allgemeine Hygienemaßnahmen. Vermeiden von direktem
Hautkontakt zu potenziell kontaminierten Oberflächengewässern
und Böden.Bei Krankheitsverdacht sofortige Diagnostik und Therapie.
> Paraguay:
Dengue (27.1.2011)
Im Jahr 2011 ist der erste Dengue assoziierte Todesfall in Paraguays
Iguazu Wasserfallregion gezählt worden. Die Region grenzt an Argentinien
und Brasilien. Im Jahr 2010 betrug die Zahl der Dengue Erkrankungen
in ganz Paraguay 10.000 mit 17 Toten (ProMED).
Empfehlungen: 24 stündiger Mückenschutz.
> Bolivien:
Dengue (27.1.2011)
Seit Anfang Dezember 2010 sind in Beni von mehr als 1400 Dengue Verdachtsfällen
1200 Fälle bestätigt worden. 19 Patienten wurden aufgrund schwerer
Verläufe hospitalisiert, bislang sind 8 Todesfälle zu beklagen.
Es zirkulieren Dengue Virus Typ 1, 2 und 3. Zusätzlich zu dem Ausbruch
in Beni sind in den anderen Regionen Boliviens 178 Fälle in der
ersten Januarwoche 2011 gezählt worden. Die Behörden in Beni
sprechen von einer allgemeinen Bedrohung der öffentlichen Gesundheit
durch Dengue (ProMED).
Empfehlungen: 24 stündiger Mückenschutz.
> Honduras:
Dengue (27.1.2011)
Im Jahr 2010 betrug in Honduras die Zahl der Dengue Erkrankungen 66.646,
davon waren allein 3099 komplizierte Fälle (DHF bzw. Dengue Shock
Syndrome) und 83 Fälle endeten tödlich. Bereits in der ersten
Woche des Jahres 2011 traten 78 Fälle von klassischem Dengue Fieber
und 8 Fälle mit vermutlich hämorrhagischem Fieber auf. Bislang
war die Inzidenz im Jahr 2010 die höchste in 30 Jahren in Honduras.
Die Entwicklung im Jahr 2011 bleibt abzuwarten (ProMED).
Empfehlungen: 24 stündiger Mückenschutz.
> Peru:
Dengue (24.1.2010)
Seit 1.5 Monaten herrscht in der peruanischen Amazonasregion Iquitos
ein Dengue Notstand: in den Krankenhäusern der Stadt ist die Aufnahmekapazität
erschöpft, bislang sind 3 Todesfälle aufgetreten: u.a. ein
10-jähriges Mädchen, das Dengue Shock Syndrom entwickelte
und an Multiorganversagen verstarb. Kontrollmaßnahmen sind implementiert,
u.a. Verneblungen weiter Stadtteile mit Insektiziden oder auch Müllentsorgung,
um Brutstätten der Überträgermücken Aedes spp.zu
vernichten. Die kommende Regensaison der nächsten Monate wird
voraussichtlich die Situation nicht verbessern (ProMED).
Empfehlungen: 24 stündiger Mückenschutz.
> Nigeria:
Masern (24.1.2011)
Im nigerianischen Bundesstaat Bauchi sind laut WHO Mitarbeiter in etwa
20 Distrikten insgesamt 2000 Masernfälle gezählt worden.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl alarmierend gestiegen. Auffällig
ist, dass nicht nur die Gruppe der Kleinkinder von Masern getroffen
ist, sondern auch ältere Kinder und Erwachsene. Seit 2000 ist
es erklärtes Ziel in Zentralafrika durch die Global Measles Initiative
Morbidität und Mortalität durch Masern zu beseitigen; bis
2009 fiel als Konsequenz die Inzidenz der viralen Erkrankung deutlich
ab. Nun im Jahr 2010 sind Rückschritte in einigen zentralafrikanischen
Staaten erkennbar, insbesondere in Nigeria (ProMED).
Empfehlungen: Impfschutz gegen Masern, Mumps und Röteln empfohlen.
Jeder = 40 Jahren sollte zweimal gegen MMR geimpft sein.
> Indonesien:
Tollwut (24.1.2011)
Im Nusa Penida Distrikt Balis (vorgelagerte Inseln an Balis Südostküste)
wird jetzt auch vor Tollwut ausdrücklich gewarnt: 2 Einwohner sind
im Januar 2011 an Tollwut gestorben, die beide auf den Inseln gebissen
wurden (zu der Inselgruppe gehören Nusa Gede, Nusa Ceningan und
Nusa Lembongan). Bislang galten die vorgelagerten Inseln als tollwutfrei.
In den vergangenen Monaten sind bei 17 Inselbewohnern Bissverletzungen
aufgetreten, die jedoch keiner Behandlung zugeführt wurden, da man
annahm, der Ausbruch auf Bali erreiche nicht die Inselgruppe. Als Reaktion
rufen die Behörden zu einem sofortigen Transferstop für Hunde
(und andere Säuger) zwischen Bali und den Nusa Penida Inseln auf.
Aufgrund der bergigen Landschaft mit vielen Höhlen ist die Kontrolle
frei laufender Hunde auf den Inseln schwierig. Besucher von Bali und
den vorgelagerten Inseln müssen ausdrücklich auf die weiter
bestehende Tollwutgefahr hingewiesen werden (ProMED).
Empfehlungen: Tierkontakte meiden. Bei Risikoreisen aktive Tollwutimpfung
vor Reisebeginn. Nach Bißverletzung sofortige Simultanimmunisierung.
AUS DEM RKI
Epidemiologisches Bulletin 48/2010
Windpocken: Zu einer Häufung unter somalischen Asylsuchenden in
München
Antibiotikaresistenz: Bericht des NRZ für gramnegative Krankenhauserreger:
Nachgewiesene Carbapenemasen 1. SeptemberÂ?31. Oktober 2010
Hinweise auf Publikationen und Veranstaltungen
15. Berliner Workshop der Ständigen Arbeitsgemeinschaft Allgemeine
und Krankenhaushygiene der DGHM; ECDCl: Eurosurveillance startet Leserumfrage
Public Health: Impfungen im Rahmen von DEGS
Meldepflichtige Infektionskrankheiten
Monatsstatistik nichtnamentlicher Meldungen des Nachweises ausgewählter
Infektionen September 2010 (Datenstand: 1. Dezember 2010)
Aktuelle Statistik 45. Woche 2010 (Datenstand: 1. Dezember 2010)
ARE/Influenza: Zur Situation in der 47. Woche
Erscheinungsdatum 06.12.2010 (anklicken)
Unberechenbare Grippe: Lernen und Impfen
Im Dezember sollten Chronisch Kranke, Menschen über 60 Jahre, Schwangere
und Medizinpersonal ihre Influenza-Impfung erhalten haben, da die jährliche
Grippewelle meist nach der Jahreswende beginnt. Influenza ist auch der
Schwerpunkt der Dezember-Ausgabe des Bundesgesundheitsblatts. Insgesamt
elf Beiträge von Autoren aus Wissenschaft und Behörden befassen
sich mit diesem Thema. Schwerpunkt sind die Maßnahmen und Erfahrungen
- "Lessons Learned" - bei der Influenzapandemie 2009, die oft
als "Schweinegrippe" bezeichnet wird.
Stand: 14.12.2010
Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO)
Die Empfehlungen beinhalten
u.a. den Impfkalender (Standardimpfungen) für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene und die Tabelle
der Indikations- und Auffrischimpfungen mit Erläuterungen.
Erscheinungsdatum 02.08.2010
Impfkalender 2010
Der Impfkalender für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene
(Tabelle 1) ist Teil der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission
(STIKO). Der Impfkalender gibt einen raschen Überblick der empfohlenen
Impfungen.
Erscheinungsdatum 02.08.2010
Reisehinweise und Meldungen des Auswärtigen Amtes
Laos: Stand 08.02.2011
Die Kleinkriminalität in Laos nimmt deutlich zu. In den von Touristen
stark frequentierten Städten Vientiane, Luang Prabang und Vang Vieng
kommt es immer häufiger zu Überfällen und Handtaschen-
und Mopeddiebstählen, gelegentlich auch unter Gewaltanwendung.
Die Zunahme der Kriminalität ist eng verbunden mit ansteigendem
Drogenmissbrauch in Laos.
Die Polizei in Vientiane hat eine 24-Stunden-Hotline eingerichtet, unter
der Verkehrsunfälle oder Verbrechen gemeldet werden können:
021 21 27 03.
Tschad: Stand 08.02.2011
Aufgrund der derzeit in einigen Landesteilen auftretenden Choleraepidemie
wird auf die besondere Beachtung der Hygieneempfehlungen (siehe unten)
bei Reisen im Land hingewiesen.
Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden
Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und
krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida
im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke
der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es
auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen
gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle
Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher
Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige
sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr
ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene,
nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz
gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen
u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche
Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in
der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes
oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken
verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land
und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich
zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch
die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Von Reisen nach Tschad wird derzeit dringend abgeraten.
Das Auswärtige Amt fordert alle Deutschen in Tschad auf, besondere
Vorsicht walten zu lassen. Es bestehen erhebliche Entführungsrisiken!
Mali: (Teilreisewarnung) Stand 08.02.2011
Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden
Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und
krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida
im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke
der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es
auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen
gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle
Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher
Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige
sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr
ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene,
nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz
gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen
u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche
Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in
der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes
oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken
verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land
und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich
zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch
die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Niger: (Teilreisewarnung) Stand 08.02.2011
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden
Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und
krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida
im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke
der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es
auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen
gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle
Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher
Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige
sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr
ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene,
nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz
gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen
u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche
Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in
der Sahel-Sahara-Region, ist die Teilnahme/der Besuch von Sport- und
Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit
erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land
und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich
zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch
die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Von Reisen nach Niger wird dringend abgeraten.
In der nigrischen Sahara (gesamte „Region AgadezÂ?, einschließlich
des nördlich von Agadez gelegenen Aïr-Gebirges, das weitläufige
Grenzgebiet Niger-Mali-Algerien-Libyen sowie zum Tschad, die Provinz
Tahoua, einschließlich der Stadt Tahoua, und die östlich dieser
Provinz gelegenen Gebiete) bestehen für Bürger westlicher Staaten
sehr hohe Entführungs- und Erpressungsrisiken. AQM sucht derzeit
gezielt nach Deutschen zum Zwecke der Entführung. Vor Reisen in
diese Gebiete wird ausdrücklich gewarnt.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Risiko, Opfer
einer Entführung zu werden, auch im Rest des Landes hoch ist.
Mauretanien: (Teilreisewarnung) Stand 08.02.2011
Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden
Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und
krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida
im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke
der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es
auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen
gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle
Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher
Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige
sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr
ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene,
nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz
gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen
u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche
Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in
der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes
oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken
verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land
und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich
zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch
die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Mauretanien wird abgeraten.
Vor Reisen in das Grenzgebiet zu Algerien und Mali wird ausdrücklich
gewarnt.
Mit weiteren terroristischen Anschlägen Â? auch gegen Ausländer Â?
muss in Nouakchott und im ganzen Land gerechnet werden. Es besteht ein
hohes Entführungsrisiko, insbesondere bei Reisen in der Nacht. Al-Qaida
im Maghreb (AQM) sucht derzeit gezielt nach Deutschen zum Zwecke der
Entführung.
Libyen: Stand 08.02.2011
Die Landesgrenze zwischen Libyen und Sudan ist seit dem 29. Juni 2010
bis auf Weiteres geschlossen.
Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden
Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und
krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida
im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke
der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es
auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen
gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle
Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher
Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige
sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr
ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene,
nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz
gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen
u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche
Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in
der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes
oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken
verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land
und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich
zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch
die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Das Auswärtige Amt rät bei Aufenthalten in Libyen Â?
wie in allen Ländern der Region Â? zu besonders hoher Aufmerksamkeit.
Insbesondere in den weitläufigen Grenzgebieten zu Algerien, Tunesien,
Niger und Tschad, in dem sich auch die Touristenziele in der Region Ghadames
und im Raum Ghat im äußersten Süden des Landes befinden,
bestehen erhebliche Entführungsrisiken. Von Reisen in die vorgenannten
Grenzgebiete wird dringend abgeraten.
Marokko: Stand 08.02.2011
Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden
Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und
krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida
im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke
der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es
auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen
gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle
Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher
Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige
sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr
ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene,
nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz
gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen
u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche
Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in
der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes
oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken
verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land
und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich
zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch
die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Das Auswärtige Amt rät bei Aufenthalten in MarokkoÂ?
wie in allen Ländern der Region Â? zu erhöhter Aufmerksamkeit.
Dies gilt insbesondere für Orte, an denen sich Touristen aufhalten,
sowie für religiöse Kultstätten. Im wüstenartigen
marokkanischen Grenzgebiet zu Algerien könnten Reisende besonderen
Gefährdungen ausgesetzt sein.
Von Reisen in die Westsahara wird dringend abgeraten.
Ägypten:
(Teilreisewarnung) Stand 08.02.2011
Aufgrund der gewaltsamen Auseinandersetzungen in Ägypten wird nach
wie vor vor Reisen nach Kairo, Alexandria und Suez gewarnt.
Von Reisen in die übrigen Landesteile einschließlich der Urlaubsgebiete
am Roten Meer wird weiterhin dringend abgeraten.
Deutschen Staatsangehörigen wird nachdrücklich geraten, die
Ausgangssperre strikt zu beachten und sich auch außerhalb der Sperrzeiten
nicht unnötig außerhalb sicherer Unterkünfte zu bewegen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, eine Ausreise aus Kairo, Alexandria
und Suez ernsthaft in Erwägung zu ziehen und die Angebote der Fluggesellschaften
zu nutzen.
Die Deutsche Botschaft in Kairo steht mit Rat und Beistand zur Verfügung
und leistet Hilfestellung beim Transport zum Flughafen. Bitte setzen
Sie dazu mit der Deutschen Botschaft, Tel.Nr. 00202 27 28 20 00, in Verbindung.
Das Auswärtige Amt rät Reisenden in den Tourismusgebieten am
Roten Meer, die Angebote der Reiseveranstalter zu vorzeitigen Rückreise
anzunehmen. Aufgrund der Lageentwicklung kann es auch hier zu Schwierigkeiten
bei Versorgung und Logistik, aber auch bei der Sicherheit kommen.
In der letzten Woche haben sich in ganz Ägypten, insbesondere in
der Hauptstadt Kairo sowie den meisten größeren Städten,
große Demonstrationen und gewaltsame Ausschreitungen ereignet.
Dabei kam es auch zu Plünderungen und Übergriffen auf ausländische
Beobachter und Besucher. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten
und Sicherheitskräften kam es zu einer erheblichen Anzahl von Toten
und Verletzten.
Die am 28. Januar verhängte nächtliche Ausgangssperre für
die Städte Kairo, Alexandria und Suez besteht fort. Für Details
ihrer zeitlichen und örtlichen Ausdehnung wird dringend empfohlen,
die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.
Reisenden in Ägypten wird weiterhin dringend empfohlen, Menschenansammlungen
und Demonstrationen weiträumig zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung
aufmerksam zu verfolgen. Dies gilt ganz besonders für den Großraum
Kairo.
Für dringende Notfälle ist der Krisenstab des Auswärtigen
Amts unter +49 30 5000 3000 rund um die Uhr erreichbar.
Das Auswärtige Amt hält engen Kontakt mit den deutschen Fluggesellschaften.
Kambodscha: Stand 07.02.2011
Bei Preah Vihear kommt es seit dem 4. Februar 2011 wieder zu Schusswechseln
zwischen kambodschanischen und thailändischen Truppen. Von Reisen
zu den Tempelanlagen in Preah Vihear wird daher zum gegenwärtigen
Zeitpunkt dringend abgeraten.
Zur Situation auf thailändischer Seite beachten Sie bitte die Reise-
und Sicherheitshinweise für Thailand unter
www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Thailand/Sicherheitshinweise.html
Sri Lanka: Stand 07.02.2011
Seit Anfang Februar 2011 haben dauerhafte und starke Regenfälle
weite Teile der Nordprovinz, der Ostprovinz, der Nordzentralprovinz und
der Provinz Uva überschwemmt. Zahlreiche Straßen sind überflutet,
Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten. Es besteht örtlich
die Gefahr von Erdrutschen.
Besonders betroffen sind die Städte Batticaloa, Badulla, Trinconmalee,
Ampara, Anuradhapura,Vavuniya und Pollonnaruwa.
Seit Ende des Bürgerkriegs im Mai 2009 haben in Sri Lanka keine
Terroranschläge mehr stattgefunden. Der Ausnahmezustand, der der
Regierung weitreichende Befugnisse gibt, besteht fort. Die starke Präsenz
des Militärs und der Polizei ist weiter unübersehbar. Anordnungen
an den häufigen Sicherheitskontrollen sollte unbedingt Folge geleistet
werden.
Deutschen Staatsangehörigen, die sich nicht nur vorübergehend
in Sri Lanka aufhalten, wird empfohlen, sich in die Deutschenliste der
Deutschen Botschaft einzutragen, siehe http://service.diplo.de/registrierungav
Sämtliche Urlaubsgebiete Sri Lankas sind bereisbar.
Für Reisen in die nördlichen Distrikte Jaffna, Kilinochi und
Mullaitivu, in denen weiterhin hohe Militärkonzentration herrscht
und Entminungsmaßnahmen stattfinden, ist zwingend eine Genehmigung
des srilankischen Verteidigungsministeriums in Colombo erforderlich.
Von Reisen dorthin wird abgeraten.
Der Wilpattu-Nationalpark kann wieder bereist werden.
Bei Reisen in Bezirke Trincomalee (auch Upuveli und Nilaveli), Batticaloa
und Ampara (Arugam Bay) ist mit einer verstärken Militärpräsenz
sowie Kontrollposten entlang der Straßen und in den öffentlichen
Verkehrsmitteln (Bus, Zug) zu rechnen. Auch gibt es Berichte über
eine andauernde Präsenz paramilitärischer Gruppen. Entlang
des Küstenstreifens im Osten entwickelt sich langsam wieder eine
touristische Infrastruktur.
Reisen in das Hinterland im Osten sind hingegen noch sehr beschwerlich.
Hier kann auch ein erhöhtes Minenrisiko nicht ausgeschlossen werden.
Im Yala-Nationalpark sind nur Reisen in den sogenannten „Block
1Â? möglich.
Thailand: Stand 07.02.2011
Seit Juli 2010 ist es in der Innenstadt von Bangkok zu mehreren Bombenanschlägen
gekommen, bei denen ein Mensch getötet und weitere verletzt wurden.
Die Sicherheitskräfte haben ihre Präsenz in Bangkok erhöht.
Es wird geraten, Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig
zu meiden und sich über die Medien unterrichtet zu halten.
Nach dem Ende der Demonstrationen der Rothemden Ende Mai hat sich die
Situation in Bangkok und in den Provinzen im Norden/Nordosten insgesamt
stabilisiert. Das Notstandsrecht wurde mit Wirkung vom 22. Dezember 2010
für Bangkok und die umliegenden Provinzen Nonthaburi, Samut Prakan
und Pathum Thani aufgehoben.
Gleichzeitig wurde der Internal Security Act in Kraft gesetzt, der den
Polizeikräften erweiterte Zuständigkeiten verleiht. Insbesondere
räumt er der Polizei größere Befugnisse bei Inhaftierungen
ohne Gerichtsbeschluss ein. Touristen wird geraten, sich von öffentlichen
politischen Demonstrationen fernzuhalten.
Die Tourismusregionen im Süden des Landes sind von Demonstrationen
nicht betroffen.
Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah
Vihear und Umgebung und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen
Tempelanlagen, wird dringend abgeraten. Bei den bewaffneten Auseinandersetzungen
zwischen thailändischen und kambodschanischen Truppen in der Grenzregion
seit Anfang Februar hat es auch unter der Zivilbevölkerung Tote
und Verletzte gegeben. Der Tempel selbst ist von kambodschanischer Seite
aus über eine beschwerliche Bergstraße zu erreichen. Auf thailändsicher
Seite ist zwar der umgebende Nationalpark zeitweise immer wieder geöffnet,
der Tempel aber nicht zugänglich
Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen
im Süden Thailands (Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der
Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia) wird
aufgrund der anhaltenden terroristischen Anschläge dringend abgeraten.
Hier besteht Lebensgefahr, auch wenn die Zahl der Anschläge langsam
zurückgeht.
Algerien: (Teilreisewarnung) - Stand 07.02.2011
Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Entführungen und Anschlägen
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden
Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und
krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida
im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke
der Entführung; in Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es
auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen
gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle
Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher
Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige
sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr
ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene,
nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz
gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab.
Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen
u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche
Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in
der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes
oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken
verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land
und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich
zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch
die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Landesspezifische Sicherheitshinweise/ Teilreisewarnung
In letzter Zeit ist es in der Hauptstadt Algier und in anderen Regionen
des Landes zu Demonstrationen und zum Teil auch gewaltsamen Protesten
gegen hohe Lebenshaltungskosten gekommen. Touristen waren bisher nicht
betroffen. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden und besondere
Vorsicht walten lassen. Dies gilt insbesondere zur Nachtzeit.
Bei Aufenthalten in Algerien rät das Auswärtige Amt zu erhöhter
Vorsicht. Es kommt in Algerien, insbesondere im Norden und Nordosten
des Landes, immer wieder zu Terroranschlägen. Die Bedrohung richtet
sich zunehmend auch gegen westliche Interessen. In der Hauptstadt Algier
konnten 2009 versuchte Anschläge durch die Sicherheitsbehörden
vereitelt werden. Zudem besteht Â? vor allem in den Saharagebieten
Südalgeriens Â? weiterhin die Gefahr von Entführungen.
Al-Qaida im Maghreb (AQM) sucht derzeit (u.a. in der Umgebung der Städte
Tamanrasset und Djanet) gezielt nach Deutschen zum Zwecke der Entführung.
Von Reisen in die Gebiete südlich der Städte Béchar,
Ghardaia, Touggourt und El-Oued rät das Auswärtige Amt ab.
Vor Reisen in die Grenzregionen zu Mauretanien, Mali und Niger sowie
die südöstliche Landesgrenze zu Libyen wird ausdrücklich
gewarnt.
Zentralafrikanische Republik: Stand 05.02.2011
Angesichts nach wie vor hoher Sicherheitsrisiken und Kampfhandlungen
in einigen Teilen des Landes rät das Auswärtige Amt von Reisen
in die Zentralafrikanische Republik ab (ausgenommen Hauptstadt Bangui
sowie das Naturschutzgebiet Dzanga-Sangha).
Reisen sind in der gesamten Zentralafrikanischen Republik mit erheblichen
Risiken verbunden. Betroffen sind insbesondere der Nordwesten, Norden
und Osten des Landes sowie die Gebiete an der Grenze zum Darfur. Überlandfahrten
sollten im ganzen Land vermieden werden, da eine hohe Gefahr besteht,
Opfer von Gewaltkriminalität (Straßenüberfälle)
zu werden.
Reisen nach Bangui und in den Südwesten des Landes sowie in das
Naturschutzgebiet Dzanga-Sangha von Bangui oder von Kamerun aus sind
möglich; von Nachtfahrten sollte aber abgesehen werden. Außerdem
sollte man sich bei Fahrten über Land zunächst vor Ort nach
der aktuellen Lage erkundigen und im Hinblick auf Fahrzeugpannen möglichst
in Gruppen mit mehreren Autos unterwegs sein. Von Spaziergängen
in Bangui nach Einbruch der Dunkelheit wird abgeraten. In Bangui besteht
das Risiko von Gewaltkriminalität (Einbrüche und Überfälle),
was u.a. auf die andauernden Stromausfälle zurückzuführen
ist. Es wird daher davon abgeraten, sich nachts außerhalb des Stadtzentrums
aufzuhalten.
In der Hauptstadt Bangui sind der „Rocher de l'ArtillerieÂ?
am Ufer des Flusses Oubangui vor dem Hotel Oubangui sowie der sogenannte „PantherhügelÂ?
("la Colline aux Panthères") militärisches Sperrgebiet
und soll nur nach einer Genehmigung betreten werden.
Die Versorgung mit Kraftstoff ist nicht landesweit gewährleistet.
Ghana: Stand 03.02.2011
In der Provinz Upper East wird die Sicherheitslage durch gelegentliche
gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen lokalen Bevölkerungsgruppen
beeinträchtigt. In den vergangenen Monaten haben Einwohner der
Region Bawku ihre Heimat verlassen. Dadurch ist es auch zu einer Verschlechterung
der örtlichen Versorgungslage durch Schließung von Geschäften
gekommen. Eine baldige Lösung dieser Konflikte ist nicht abzusehen.
Vor Reisen in diese Regionen sollten daher aktuelle Informationen zur
Lage eingeholt werden. Derzeit besteht in Bawku (Bawku Municipality)
eine Ausgangssperre von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens. In Gushiegu (Gushiegu
Municipality) besteht eine Ausgangssperre von Mitternacht bis 4 Uhr
morgens.
Bei Reisen in die Grenzregionen und in die Nachbarländer wird dringend
empfohlen, die dort geltenden Sicherheitshinweise sorgfältig zu
studieren.
Albanien: Stand 03.02.2011
Am 21. Januar 2011 kam es im Verlauf einer genehmigten Demonstration
in Tirana zu gewalttätigen Ausschreitungen mit drei Todesopfern.
Die Veranstalter haben weitere Demonstrationen, auch außerhalb
der Hauptstadt, angekündigt. Das Auswärtige Amt empfiehlt,
sich vor Ort zu informieren und diese Demonstrationen weiträumig
zu meiden.
Bangladesch: Stand 02.02.2011
Reisende sollten sich vor Reiseantritt und nach Möglichkeit auch
stets bei örtlichen Bekannten und Kollegen sowie durch die Medien über
die tagesaktuelle Sicherheitslage informieren. Es wird empfohlen, Menschenansammlungen
zu meiden.
In den Chittagong Hill Tracts (CHT) kann es nach wie vor zu bewaffneten
Unruhen und zu kriminellen Übergriffen kommen. Aus diesen Gründen
wird von Besuchen der drei Distrikte Rangamati, Khagrachari und Bandarban
abgeraten. Reisen in das Gebiet der CHT müssen durch Schreiben an
den Deputy Commissioner und den Superintendent of Police des jeweiligen
Distrikts vorher angezeigt werden. (Angabe der genauen Reisepassdaten
und des Reisezwecks/Reiseroute). Eine ausreichende Zahl von Kopien beider
Schreiben sowie der Original-Reisepass sollten wegen der Identitätskontrollen
bei Einreise in das Gebiet der CHT mitgeführt werden.
Ruanda: Stand 01.02.2011
Im Großraum Kigali gab es zwischen Februar 2010 und Januar 2011
mehrere Anschläge mit Handgranaten, die auch Todesopfer forderten.
Die Hintergründe dieser Anschläge sind bisher nicht vollständig
geklärt. Es wird erhöhte Vorsicht im öffentlichen Raum
und bei Menschenansammlungen (Bushaltestellen, Großveranstaltungen,
Stadien) empfohlen. Dies gilt insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit.
Reisen innerhalb Ruandas sind unbedenklich. Von Reisen in das unmittelbare
Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo wird abgeraten. Bitte beachten
Sie die Reisewarnung für die Demokratische Republik Kongo!
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